Der Eichenprozessionsspinner

Eine Gefahr für Mensch und Tier

Bei dem Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine Raupenart, welche ab der 2. Häutung giftige Brennhaare entwickelt. Diese sind für Mensch und Tier bis zu 10 Jahre gefährlich! Daher ist ein nicht-entfernen der Nester eher kritisch zu betrachten. Sollten Sie das Nest eines Eichenprozessionsspinners sehen, halten Sie bitte Abstand und bearbeiten es auf keinen Fall mit Tipps und Tricks aus dem Internet!

Entfernung...

Die Entfernung der Nester erledigen wir in Vollschutzanzügen mit aktiven belüfteten Atemschutzmasken. Diese Schutzmaßnahmen ergreifen wir nicht ohne Grund. Auf der Haut sind die Brennhaare für einige nur unangenehm (ähnlich der Brennnessel), die meisten Betroffenen bekommen einen stark juckenden Ausschlag, der bis zu zwei Wochen anhält. Verspüren diese Raupen eine Gefahr, sind sie in der Lage Brennhaare abzustoßen. Atmet man diese “Wolke” ein, kann es zu schwere Gesundheitsschäden in der Lunge kommen.

Gefahr...

Da der Eichenprozessionsspinner sein Nest oft unterhalb einer Höhe von 3 Metern baut, ist die Gefahr groß, dass diese von Kindern oder Tieren untersucht werden. Wir entfernen diese Nester mit professionellem Absauggerät. Durch den betriebseigenen Hubsteiger sind auch höher sitzende Nester für uns kein Problem.

Zertifizierung erforderlich...

Diese sitzen zu lassen wäre fatal! Die Gespinste fallen nach 2-3 Jahren durch den Zerfall der Fäden aus dem Baum. Die Brennhaare an den leeren Hüllen und im Nest sind jedoch bis zu 10 Jahre aktiv. Hebt nun ein Kind oder ein Tier solch ein Nest auf, kann es zu schwersten Verätzungen durch die Brennhaare kommen. Wir sind durch mehrere Zertifizierungen der DEULA in der Lage die Nester sowohl erdnah, als auch aus großen Höhen zu bergen und zu entsorgen.

Absaugen...

Durch unser spezielles Absauggerät ist gewährleistet, dass auch nach dem Absaugen keine Raupen oder Brennhaare mehr in die Umwelt gelangen. Es handelt sich dabei nicht um einen normalen Filtersack, sondern um einen Endlosabfallsack, welcher nach Einfallen der Raupen verschlossen wird. Dieses Sackstück wird dann von der Maschine abgetrennt und in speziellen Chemiefässern der Entsorgung zugeführt.

Bitte nicht selber machen!!!

Während des Absaugprozesses am Baum bearbeiten wir mit der Saugbürste im 2. Arbeitsschritt auch die Baumrinde im Umkreis des Nestes. Bitte sehen Sie sich – bevor Sie sich eigenständig an die Entfernung eines Eichenprozessionsnestes heranwagen – die Bilder von Opfern im Internet an!

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Matthias Bruns
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